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ZEITGESCHICHTE
DAS BESTE VON UND FÜR ANNETTE HUMPE

Keine Musikerin hat die deutsche Popmusik in den letzten drei Jahrzehnten so sehr mitgeprägt wie Annette Humpe. Als Songschreiberin, Sängerin, Organistin, und Produzentin. Ein langer, verschlungener Weg von den Neonbabies und Ideal zu den Millionenerfolgen ihres letzten Bandprojektes Ich + Ich. Als sie 1974 nach West-Berlin kommt, ist die Stadt grau und eingemauert. Die Musikszene existiert eher im Verborgenen; selbst mit der eigenen Sprache müssen sich die damaligen TextdichterInnen erst noch versöhnen. Zu sperrig scheint das Deutsche für den Rock`n`Roll; von Ton, Steine, Scherben und Udo Lindenberg mal abgesehen.

Zu diesem Zeitpunkt weiß Annette Humpe zumindest, was sie nicht will. Sie hat die heimelige Hagener Vorstadt Herdecke hinter sich gelassen und auf der Musikhochschule in Köln festgestellt, dass es für eine Klassikpianistin mit Chopin-Konzerten nicht reichen wird: »Die hochgezüchteten Klavierkinder aus Asien waren mir bereits weit überlegen«, sagt sie. »Was ich dagegen konnte, interessierte dort niemanden: Das Gut-hören-können, das Improvisieren, eine gewisse Fähigkeit zum Songwriting«. Sie verzichtet auf das Diplom und sucht sich ein Exil im Ungewissen.

Wenn Annette Humpe heute die Vorgeschichte ihrer langen Karriere erinnert, wird schnell deutlich, dass sie nicht zu Sentimentalitäten neigt. Sie erzählt von Kellnerjobs und kleineren Bandprojekten und stets schwingt diese »es-hätte-auch-schief-gehen-können«-Haltung mit. Doch mit der Independent-Single »Blaue Augen« ihrer Band Ideal, die im Laufe des Jahres 1980 in Berliner Radiostationen rauf und runter läuft, kippt die Schicksals-Schaukel in die andere Richtung. »So gesehen«, resümiert sie trocken, »kann ich nun mein 30jähriges Dienstjubiläum feiern.«

Zu diesem Anlass, und natürlich auch zu ihrem 60sten Geburtstag im Oktober 2010, erscheint »Zeitgeschichte - Das Beste von und für Annette Humpe« - eine Doppel-CD, die gleichzeitig Werkschau und Neu-Interpretationen der Hits aus verschiedenen Band- und Sound-Epochen ist. Gemäß ihrem ungeschriebenen Gesetz, nach jeweils drei Album-Produktionen einen stilistischen Richtungswechsel zu vollziehen, erscheint Annette Humpe über 17 Songs in ganz unterschiedlichen Formaten. Da trifft die hektische New-Wave-Atmosphäre der Ideal-Anfangstage auf die japanischen Wortspielereien der Humpe-Schwestern (»Yama-Ha«) oder die getragene Hymne an »Die Lebenden und die Toten« aus der letzten Ich+Ich-Phase. Ein weites Spektrum, das durch feine Popmelodien und ihre charakteristische Stimme zusammengehalten wird. Auf der zweiten CD interpretieren, Adel Tawil (von Ich+Ich), Peter und der Ulf (Peter Plate von Rosenstolz), Unheilig, 2raumwohnung, Udo Lindenberg, The BossHoss, Selig, Klee und Casper zehn ihrer Songs nach eigenem Gusto. Ihre Schwester Inga überführt »Berlin 2011« mit 2Raumwohnung auch textlich in die Jetztzeit. »Das sind freie Bearbeitungen, von denen ich mich überraschen lasse«, sagt Annette Humpe. Prägnante Songs aus ihrer Produktionsarbeit mit den Prinzen, DöF, Udo Lindenberg und wiederum Ich + Ich vervollständigen den vielschichtigen Humpe-Katalog.

Die magische Formel für all diese Erfolgsarbeiten zu kennen, weist Annette Humpe weit von sich: »Es gibt einige Spielregeln, wie ich schreibe«, räumt sie ein. »Dazu habe ich einen persönlichen Geschmack wie ein Taxifahrer, der gerne Musik hört. Ich möchte auch, dass ein Chorus immer größer wird und schließlich seine Arme ausbreitet. Außerdem habe ich als junger Mensch in Herdecke immer wieder die Sixties-Hits der Stones und Beatles nachgespielt. Seitdem weiß ich einfach, wie eine Songstruktur funktioniert.« Dass sie über all die Jahre stets dem klassischen Popsong verbunden geblieben ist, hat einen entwaffnend simplen Grund: »Ich komme ja nicht von den Maschinen her und kann auch kein Mischpult bedienen. Ich bin technisch eher unbegabt und begnüge mich damit, im Alltag mit Fernsehen, Telefon und Computer klar zu kommen. Technoide Soundverliebtheit ist nicht meine Stärke. Ich bin da ganz Old School: Ein guter Song ist ein guter Song. Den muss man mir am Klavier vorspielen können und ich erkenne, ob dieser etwas bewegt oder nicht. Erst danach kommt das Arrangement; nicht umgekehrt!«

ANNETTE HUMPE ZU EHREN
EINE GROSSE DEUTSCHE MUSIKERIN WIRD 60

»Zeitgeschichte - Das Beste von und für Annette Humpe« heißt der Titel des Doppel-Albums, das pünktlich zum 60sten Geburtstag von Annette Humpe Ende Oktober 2010 erscheint. Als Anerkennung für die erfolgreichste deutsche Popmusikerin der letzten Jahrzehnte interpretieren Mitstreiter und Kolleginnen einige ihrer größten Hits. Eine tiefe Verbeugung zum gleichzeitig stattfindenden 30jährigen »Dienstjubiläum« als Hitschreiberin. Das Album erscheint als Doppel-CD im hochwertigem Digi Pack: CD 1 widmet sich mit 17 Songs einer kompakten Werkschau von Ideal über Humpe & Humpe bis Ich + Ich. Doch damit nicht genug: Auf CD 2 werden ihre größten Hits neu interpretiert:

Peter und der Ulf (mit Peter Plate von Rosenstolz) nehmen sich »Sex in der Wüste« vor, Selig blicken tief in »Blaue Augen«, Schwester Inga liefert mit 2Raumwohnung ein aktuelles Update von »Berlin«, Adel Tawil interpretiert gleich zwei Hits (»Eiszeit« & »Feuerzeug«) neu, Unheilig singt den Song »Die Lebenden und die Toten« und Udo Lindenberg gibt den Titel »Schütze Mich« zum Besten. Ein Doppelschlag für Annette Humpe, die mit ihren Produktionen Popgeschichte geschrieben hat.



Unhelig www.unheilig.com


2raumwohnung www.2raumwohnung.de


Selig www.selig.eu


Ich+Ich / Adel Tawil www.ichundich.de


Rosenstolz www.rosenstolz.de


Casper www.myspace.com/caspermc


Klee www.kleemusik.de


The BossHoss www.thebosshoss.com


Udo Lindenberg www.udo-lindenberg.de


die Prinzen www.dieprinzen.de/